Schafsinn erleb' die schafe am Hauser Kaibling

Sind es Schneeflecken, UFO’s oder eine Fata Morgana?

Was soll man nur davon halten? Sieht man dieser Tage auf den für perfekte Skipisten bekannten Hauser Kaibling hinauf, findet man immer noch winterlich weiße Stellen vor und das im Sommer!

Bei längerem Beobachten bewegen sich diese weißen Stellen auch noch! Doch keine Angst, es sind weder Ufos noch die moderne Beschneiungs-technologie, es ist die 3.200 Hufe (!) zählende Schafherde am Hauser Kaibling.

800 (!) Schafe in einer Herde sind in den Alpen ähnlich selten wie ein Ufo. Daher empfehlen wir Dir: Spring aus Deinem Alltag direkt in eine Gondel der legendären Tauern Seilbahn. Genieß die Fahrt auf unseren Hauser Kaibling und die Wanderung am neuen Schafsinn-Rundweg – 1.800 m über den Dingen! Und mit etwas Glück triffst Du die Schafherde samt ihren Schäfer Simon.

Tafel Der neue Schaf-sinn-Rundweg besteht aus einem leichten Abschnitt für Kinderwagen und Spazierer und einem mittelschweren für trittsichere Wanderer. Du findest Dich sicher zurecht – folge einfach den lustigen Schaftafeln.

Und, wenn du Pause machen willst: Bei der Bergstation bieten Dir der Berggasthof Scharfetter mit seiner Sonnenterrasse oder die gemütliche Krummholzhütte Möglichkeit zur Einkehr.

Das hat Schafsinn!

Die sorgfältig re-naturierten Pisten am Hauser Kaibling sind unseren ambitionierten und natur-interessierten Seilbahnern zu verdanken –
zusammen mit den unermüdlichen Forschern des LFZ Raumberg-Gumpenstein, die sogar eigene Gräser entwickelten, die den schneereichen Wintern standhalten und unseren Schafen saftige Weideflächen bieten.
Für ausgezeichnet gefestigte und natürlich ge-düngte Abfahrten sorgen die Schafe selbst! Ihre »goldenen Klauen« ermöglichen den perfekten Auftritt — nicht zu weich und nicht zu fest, die Grasnarbe bleibt gesund und die Hänge werden nicht ausgeschwemmt ;)

Aber was wären die Schaferl ohne ihren Hirten?! Simon weiß, wo das Gras am grünsten ist und wie lange seine Herde an einem Ort weiden darf. Gezielt achtet er auf das natürliche Gleichgewicht der sensiblen alpinen Vegetation.

Der gute Hirte hilft außerdem, wenn eines der Schafe hustet oder umgeknöchelt ist. Das wiederum freut die 25 Bauern, die ihre Schafe so gut versorgt wissen.

Schafsinn ist nachhaltig und tut gut!

Unsere Almen und Pisten präsentieren sich vital und schön. Die Schafe und Lämmer sind kerngesund. Ökologische, regionale, wertvolle Produkte und gesunde Lebensmittel sind wieder möglich. Danke den vielen beherzten Menschen, die dieses Projekt gelingen lassen – sogar die EU unterstützt uns.

Viel Spaß beim Schafe zählen am Hauser Kaibling.


Verein Schaferlebnis am Hauser Kaibling

T. +43(0)3686/2234-34 · office@haus.at